NWC gründet eine neue Fachgruppe für Internationalisierung

Eines der Ziele des Norwegian Wood Cluster ist es, dazu beizutragen, den Exportwert der Unternehmen bis 2035 um 40 Prozent gegenüber dem Niveau von 2024 zu steigern. Die Ergebnisse der Mitgliederbefragung vom Frühjahr zeigen, wie erwartet, große Unterschiede hinsichtlich der Interessen und Bedürfnisse der Unternehmen im Bereich der Internationalisierung.

Mehrere Mitgliedsunternehmen des Clusters verfügen bereits über umfangreiche Exportaktivitäten und eigene Vertriebsstrukturen, während andere keine Exportpläne haben. Es gibt jedoch mehrere Unternehmen, die klare Ambitionen verfolgen und konkrete sowie praktische Unterstützung nachfragen. Diesen Unternehmen wird der Cluster nun ein Angebot unterbreiten.

Zum internationalen Wachstum beitragen

Interessierte Mitgliedsunternehmen sind hiermit eingeladen, ihr Interesse an einer Teilnahme an der neuen Fachgruppe „Internationalisierung“ des Clusters zu bekunden.

Der Plan sieht vor, dass der Norwegian Wood Cluster ein eigenes Internationalisierungsprogramm für die interessierten Unternehmen der Fachgruppe. Der Programmentwurf wird unter anderem auf den Antworten der Mitgliederbefragung basieren und im Rahmen des Kick-off-Treffens der Fachgruppe im August vorgestellt. Innovation Norway gewährt KMU-Fördermittel für ein solches Internationalisierungsprogramm.

Praktisch und ergebnisorientiert

Projektleiter Knut Amund Skatvedt erklärt, dass das Angebot praxisorientiert und ergebnisorientiert sein soll

„Das Ziel ist es, echte Fortschritte zu erzielen und die Unternehmen auf Erfolgskurs zu bringen, nicht nur den Wissensstand zu verbessern“, sagt Skatvedt.

Nach den vorläufigen Plänen wird sich diesich die Arbeit auf folgende Punkte konzentrieren wird:

  • Exportstrategie und strategische Marktentscheidungen
  • Konkrete Markteintrittsstrategien in neuen Märkten
  • Aufbau von Netzwerken und Partnerschaften
  • Erfahrungsbasiertes Lernen und Erfahrungsaustausch

Um dies zu erreichen, werden erfahrene Mitgliedsunternehmen, die bereits international erfolgreich sind, eingeladen, ihre praktischen Ratschläge und Fallbeispiele mit den Unternehmen in der Startphase zu teilen.

Enge Anbindung an renommierte Fachkreise

Neben dem Erfahrungsaustausch innerhalb des Clusters wird das NWC aktiv auf seine strategischen Kooperationspartner zurückgreifen. Dies soll es den Unternehmen erleichtern, relevante Förderinstrumente in Anspruch zu nehmen:

  • Innovation Norway: Bietet Marktkenntnisse, Beratung und internationale Netzwerke.
  • Eksfin: Bietet Finanzierungslösungen und risikomindernde Maßnahmen an.
  • Treteknisk: Bringt fundierte Branchenexpertise und fachliche Kompetenz mit.
  • Kristiania University College: Bringt Spitzenkompetenz in den Bereichen Strategie, Marketing und Geschäftsentwicklung ein.

Auftakt am 26. August

Es ist geplant, die beteiligten Unternehmen am 26. August zu einem Kick-off-Treffen zusammenzubringen. Ziel ist es, gemeinsame Ziele und Bedürfnisse zu erörtern, konkrete Marktchancen zu identifizieren und zu klären, welche Maßnahmen im Rahmen des Internationalisierungsprogramms vorrangig behandelt werden sollen.

Beim Kick-off werden wir auch Informationen über die Dienstleistungen von Innovation Norway erhalten.

– Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen der Erfahrungsaustausch, konkrete Herausforderungen und die nächsten Schritte im Internationalisierungsprozess jedes einzelnen Unternehmens. „Unser Ziel ist es, dass der Kick-off eine solide Grundlage für die weitere Arbeit bildet – und zu raschem Fortschritt beiträgt“, sagt Projektleiter Knut Amund Skatvedt.

Der Auftakt markiert nicht nur den Start der Fachgruppe, sondern auch einen wichtigen Schritt in der Arbeit des NWC zur Stärkung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit des Clusters. Die hier gesammelten Erfahrungen werden langfristig mehreren Mitgliedsunternehmen zugutekommen.

Möchten Sie mitmachen?

Die Fachgruppe wird aus einer kleinen Gruppe von Mitgliedsunternehmen mit konkreten Zielen bestehen. Die dabei gesammelten Erfahrungen werden im Laufe der Zeit weitergegeben, sodass sie dem gesamten Cluster zugutekommen. Projektleiter Knut Amund Skatvedt wird bei der Entwicklung und Umsetzung des Internationalisierungsprogramms mitwirken, während Clusterleiterin Berit Sanness die Fachgruppe bis auf Weiteres leiten wird.

Falls Sie die Mitgliederbefragung verpasst haben und Informationen zum Thema Internationalisierung wünschen, wenden Sie sich bitte an:

knut.amund.skatvedt@nwcluster.no
berit.sanness@nwcluster.no

Fælledby - Kopenhagens neues Viertel in drei Teilen

Interregprosjektet Circular Bioeconomy Arena arrangerte nylig en studietur til København. Under turen møtte de svenske og norske deltakerne interessante eksempler på hvordan danskene leverer på reduserte klimafotavtrykk gjennom moderne trebyggeri og sirkulære løsninger. Ett av besøkene som gjorde sterkt inntrykk var den nye bydelen Fælledby som er under utvikling.

Fælledby – målrettet og visjonært

København kommune, via utviklingsselskapet By & Havn, og Pension Danmark eier Fælledby-prosjektet. Den tidligere søppelplassen til København utvikles nå til en ny bydel, og det vil bli en kombinasjon av salg og utleie av ca. 2000 boliger samt skole, barnehager, eldreboliger og næringsarealer. Ferdig utviklet vil Fælledby bestå av tre nabolag og dekke et 18 hektar stort område. Planleggingen startet opp i 2020 og skal fullføres innen 2032.

Henning Larsen Architects har utviklet masterplanen for området, som vil utvikles i tre etapper over en tiårsperiode. Utviklingen av Fælledby har lagt stor vekt på bærekraft og lavt karbonfotavtrykk.

– Visjonen for Fælledby er å skape tre nabolag som passer sammen, og der hver bolig har utsikt til natur. Fælledby er det eneste store grønne området igjen i København. I masterplanen har vi optimalisert plassering av boligene med tanke på vind, utsikt til natur og dagslystilgang, sier arkitekt Jakob Strømann-Andersen, Henning Larsen Architects.

Innenfor masterplanen er utviklingen av området fordelt på flere arkitektkontor, og Pension Danmark har krevd at de store arkitektkontorene må ha med et lite arkitektkontor som «lærling». Det har store og små arkitektkontor glede av.

Architekt Jakob Strømann-Andersen, Henning Larsen Architects, spricht über den Masterplan für Fælledby. Foto: Berit Sanness
Simon Madsen, Leiter der Kommunikationsabteilung von Fælledby, vor dem provisorischen Testgebäude in Fælledby. Foto: Berit Sanness

Tester løsningene

– Ansvarlig materialvalg, ressursbruk og energiløsninger, og utsikt til natur er vektlagt, sier Fælledbys kommunikasjonssjef Simon Madsen.

– Vi har bygd et midlertidig testbygg for å presentere de ulike løsningene som er utviklet for Fælledby. Disse må testes og godkjennes før de tas i bruk, samtidig som det midlertidige bygget brukes som byggekontor og informasjonslokale, sier Madsen.

Svarer på danske klimakrav

I 2023 ble det innført klimakrav i dansk bygningsreglement, med en skjerping av grenseverdiene hvert 2. år frem til 2030. Klimakravet fra 1. juli 2025 er på 7,5 kg CO2 pr m2 for etasjeboliger og næringsbygg.

– Selv om tre er valgt som hovedmateriale i Fælledby som følge av klimakravene, brukes det betong under bakken, og det forårsaker høye CO2-utslipp som følge av både utgravingen og materialbruken, men det kommer vi ikke utenom, sier arkitekt Jakob Strømann-Andersen, Henning Larsen Architects.

– I tillegg til at CO2-kravene gjør tre viktig, vil vi også gjerne ha synlig tre, og dette har vi lagt vekt på under utviklingen av Fælledby, sier Strømann-Andersen. Han forteller at under utviklingen av bydelen bygger man kontinuerlig på erfaringene som gjøres, for å forbedre løsningene og redusere klimafotavtrykket

– Vi startet med et utslipp på 8 kg CO2 pr m2. Nå er vi nede på 6,1 kg CO2 pr m2 i de seneste etasjeeiendommene, sier Strømann-Andersen.

Von der Mülldeponie zum neuen Viertel. Hier werden 2.000 Wohnungen gebaut, aufgeteilt in drei Stadtteile, die jeweils eine eigene Identität haben. Foto: Berit Sanness
Fælledbys Kommunikationsleiter Simon Madsen (links) im Gespräch mit (v.l.) Projektleiterin Julie Gedde-Dahl von NWC, Architekt Jakob Strømann-Andersen von Henning Larsen Architects und Nachhaltigkeitsberaterin Anne-Grete Fossum von Sweco. Foto: Berit Sanness
Einige der Gebäude in Fælledby sind auf Modulen aufgebaut. Foto: Berit Sanness
Es macht Spaß zu sehen, wie die Stadt Kopenhagen und Pension Danmark zusammenarbeiten, um das neue Viertel Fælledby zu entwickeln. Foto: Julie Gedde-Dahl
Die erfolgreiche Studienreise wurde von Jerker Lessing, Lessing Innovation, und Carina Bruun, Meet2Build, gut geplant. Foto: Elin Appel

NTNU mit flexibler Lösung für Baustudenten

– Wir richten uns jetzt sowohl an Studenten, die sich für einen Masterstudiengang entscheiden, als auch an Berufstätige, die eine Auffrischung wünschen“, sagt Thomas Haavi, außerordentlicher Professor und Leiter des neuen Masterstudiengangs für Bauinformatik und Holzbau an der NTNU Gjøvik.

Kombinieren Sie Arbeit und Studium

Das Programm ist zunächst ein 2-Jahres-Vollzeitprogramm, aber es ist auch möglich, einen maßgeschneiderten Studienplan über mehrere Jahre zu erstellen. Die Kommunikation mit den Studenten findet über eine digitale Plattform statt, auf der Vorlesungen, Aufgaben und andere relevante Informationen veröffentlicht werden. Viele der Vorlesungen werden auch auf Video aufgezeichnet. In einigen Kursen kann es verpflichtende Anforderungen geben, die eine physische Anwesenheit an bestimmten Tagen erfordern, z.B. im Zusammenhang mit Laborübungen.

Zulassungsbedingungen

Sie müssen einen Bachelor-Abschluss in Ingenieurwissenschaften mit mindestens 25 Credits in Mathematik, 5 Credits in Statistik und 7,5 Credits in Physik oder eine gleichwertige Ausbildung haben. Der Studiengang ist für alle Ingenieure geeignet, die sich für das Bauwesen interessieren.

Arbeitsmöglichkeiten

Das Baugewerbe ist einer der größten Industriezweige Norwegens, in dem ein großer Bedarf an digitalem Fachwissen besteht und der Fokus zunehmend auf nachhaltigen, kreislauforientierten Lösungen liegt. Sie können in Architekturbüros, in beratenden Ingenieurbüros und bei Bauunternehmen arbeiten. Zu den üblichen Aufgaben gehören Projektmanagement, Entwurf, Bau sowie Betrieb und Wartung von Gebäuden.

Mehr über das Programm und wie Sie sich um eine Zulassung bewerben können

Video mit relevanten Informationen über das Programm: Studiengang NTNU

Sie beantragen die Zulassung hier: https://www.ntnu.no/studier/mibit/opptak

Kontaktperson bei NWC: Knut Amund Skatvedt


NTNU mit flexibler Lösung für Baustudenten

– Wir richten uns jetzt sowohl an Studenten, die sich für einen Masterstudiengang entscheiden, als auch an Berufstätige, die eine Auffrischung wünschen“, sagt Thomas Haavi, außerordentlicher Professor und Leiter des neuen Masterstudiengangs für Bauinformatik und Holzbau an der NTNU Gjøvik.

Kombinieren Sie Arbeit und Studium

Das Programm ist zunächst ein 2-Jahres-Vollzeitprogramm, aber es ist auch möglich, einen maßgeschneiderten Studienplan über mehrere Jahre zu erstellen. Die Kommunikation mit den Studenten findet über eine digitale Plattform statt, auf der Vorlesungen, Aufgaben und andere relevante Informationen veröffentlicht werden. Viele der Vorlesungen werden auch auf Video aufgezeichnet. In einigen Kursen kann es verpflichtende Anforderungen geben, die eine physische Anwesenheit an bestimmten Tagen erfordern, z.B. im Zusammenhang mit Laborübungen.

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Arbeitsmöglichkeiten

Das Baugewerbe ist einer der größten Industriezweige Norwegens, in dem ein großer Bedarf an digitalem Fachwissen besteht und der Fokus zunehmend auf nachhaltigen, kreislauforientierten Lösungen liegt. Sie können in Architekturbüros, in beratenden Ingenieurbüros und bei Bauunternehmen arbeiten. Zu den üblichen Aufgaben gehören Projektmanagement, Entwurf, Bau sowie Betrieb und Wartung von Gebäuden.

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Arbeitsmöglichkeiten

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Arbeitsmöglichkeiten

Das Baugewerbe ist einer der größten Industriezweige Norwegens, in dem ein großer Bedarf an digitalem Fachwissen besteht und der Fokus zunehmend auf nachhaltigen, kreislauforientierten Lösungen liegt. Sie können in Architekturbüros, in beratenden Ingenieurbüros und bei Bauunternehmen arbeiten. Zu den üblichen Aufgaben gehören Projektmanagement, Entwurf, Bau sowie Betrieb und Wartung von Gebäuden.

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– Wir richten uns jetzt sowohl an Studenten, die sich für einen Masterstudiengang entscheiden, als auch an Berufstätige, die eine Auffrischung wünschen“, sagt Thomas Haavi, außerordentlicher Professor und Leiter des neuen Masterstudiengangs für Bauinformatik und Holzbau an der NTNU Gjøvik.

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Das Programm ist zunächst ein 2-Jahres-Vollzeitprogramm, aber es ist auch möglich, einen maßgeschneiderten Studienplan über mehrere Jahre zu erstellen. Die Kommunikation mit den Studenten findet über eine digitale Plattform statt, auf der Vorlesungen, Aufgaben und andere relevante Informationen veröffentlicht werden. Viele der Vorlesungen werden auch auf Video aufgezeichnet. In einigen Kursen kann es verpflichtende Anforderungen geben, die eine physische Anwesenheit an bestimmten Tagen erfordern, z.B. im Zusammenhang mit Laborübungen.

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Arbeitsmöglichkeiten

Das Baugewerbe ist einer der größten Industriezweige Norwegens, in dem ein großer Bedarf an digitalem Fachwissen besteht und der Fokus zunehmend auf nachhaltigen, kreislauforientierten Lösungen liegt. Sie können in Architekturbüros, in beratenden Ingenieurbüros und bei Bauunternehmen arbeiten. Zu den üblichen Aufgaben gehören Projektmanagement, Entwurf, Bau sowie Betrieb und Wartung von Gebäuden.

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Kontaktperson bei NWC: Knut Amund Skatvedt


Neue Klimaanforderungen in TEK17 zur Konsultation freigegeben

Der Konsultationsvorschlag wurde von der norwegischen Baubehörde (DIBK) ausgearbeitet und schlägt Änderungen der Bauordnungsvorschriften (TEK17) vor. Die Konsultationsfrist läuft bis zum 5. Mai 2026.

Was ist neu an dem Konsultationsvorschlag?

  1. Mehrere Gebäudetypen unterliegen der Pflicht zur Treibhausgasbilanzierung

Im Jahr 2022 wurde eine Verpflichtung zur Erstellung von Treibhausgasbilanzen für Mehrfamilienhäuser und Geschäftsgebäude eingeführt. Diese Anforderung wird nun auch auf größere Einfamilienhausprojekte mit mehr als 1.000 m² Nutzfläche (z.B. größere Reihenhaus- oder Feldsiedlungen) ausgeweitet.

  1. Mehr Gebäudekomponenten müssen in die Treibhausgasbilanz aufgenommen werden

Die heutigen Vorschriften haben einen relativ begrenzten Geltungsbereich für Gebäudekomponenten. Der Konsultationsvorschlag dehnt dies auf die emissionsintensivsten Teile des Gebäudes aus, einschließlich Fundamente und Bodenstrukturen. Das Treibhausgasinventar muss mindestens umfassen:

  • Trägersystem (Decks, Säulen, Balken und tragende Wände)
  • Außenwände, Bodentrennwände und Dächer
  • Fundamente und Bodenstrukturen

Technische Anlagen (HLK und Elektro) sind derzeit nicht enthalten.

  1. Grenzwerte werden für das gesamte Gebäude gemessen

Die Grenzwerte für Treibhausgasemissionen müssen in kg CO₂-Äquivalenten pro Quadratmeter Bruttogeschossfläche (BGF) gemessen werden. Es gibt keine Anforderungen für bestimmte Materialtypen, und es ist das Gesamtemissionsniveau, das bestimmt, ob das Gebäude die Anforderung erfüllt, nicht das Niveau der einzelnen Gebäudekomponenten.

  1. Die Emissionen müssen in einer Abschlussbescheinigung dokumentiert werden

Der Vorschlag enthält klarere Anforderungen an die Dokumentation der Grenzwerte:

  • Eine Treibhausgasbilanz muss auf der Grundlage einer anerkannten Methode (Lebenszyklusanalyse) erstellt werden.
  • Die Dokumentation muss Teil der Dokumentation der Maßnahme im Gebäudekoffer sein
  • Der Kohlenstoff-Fußabdruck soll:
    • Erhältlich mit Abschlusszertifikat
    • Kann bei der Inspektion vorgelegt werden
    • Übergabe an den Gebäudeeigentümer

Die Berichterstattung erfolgt nicht an eine zentralisierte nationale Datenbank, sondern ist Teil der normalen Bearbeitung von Bauangelegenheiten durch die Gemeinde. Die Verantwortung folgt anderen Verantwortungsregeln im Planungs- und Baugesetz, wobei die Erwartungen an Planer und Bauherren klarer sind.

Was bedeutet der Vorschlag für Klimaanforderungen in TEK für die Bauindustrie?

Für die Hersteller von Bauprodukten bedeuten die Klimaanforderungen, dass dokumentierte niedrige Klima-Fußabdrücke (EPDs) und die Lebensdauer von Materialien einen höheren Stellenwert erhalten werden. Gleichzeitig werden Bauherren und Bauunternehmer mehr Verantwortung für die Auswahl von Materialien, Abfällen und Prozessen übernehmen müssen.

Die vorgeschlagenen Klimaanforderungen sind zunächst nicht sehr ehrgeizig – aber sie werden den „Klassenbesten“ helfen, sich auf ein Mindestniveau zu heben. Es gibt auch einen alternativen Vorschlag für 10% strengere Klimaanforderungen, den viele für einen sinnvolleren Ausgangspunkt halten. In jedem Fall müssen wir davon ausgehen, dass der Vorschlag den Beginn einer schrittweisen Verschärfung der Klimaanforderungen im Bausektor markiert.

Der Norwegische Holzcluster organisiert am 27. März in Zusammenarbeit mit der Holzindustrie ein Teamtreffen für seine Mitglieder. Bei diesem Treffen werden wir den Konsultationsvorschlag näher erläutern und eine gemeinsame Stellungnahme des Clusters diskutieren – auch zum Umgang mit biogenem Kohlenstoff.

Was sagen die Organisationen zu dem Konsultationsvorschlag?

Guro Hauge, Direktor des NHO Byggenæringen. Foto Nicolas Tourrenc

NHO Die Bauindustrie

„Wenn der Schwerpunkt von einzelnen Anforderungen auf tatsächliche Klimaergebnisse verlagert wird, können wir einen zersplitterten Regulierungsrahmen bereinigen und Anforderungen beseitigen, die hohe Kosten und wenig Wirkung verursachen“, sagt Guro Hauge, Direktor für Geschäftspolitik bei NHO Byggenæringen.

Lesen Sie den ganzen Beitrag von NHO Byggenæringen

Trine Dyrstad Pettersen, technische Leiterin in der Baustoffindustrie. Foto Moment Studio

Bauprodukte-Industrie

„Die Bauprojekte, die Probleme haben werden, die Anforderungen zu erfüllen, sind wahrscheinlich diejenigen, die hauptsächlich auf importierten Baumaterialien basieren. Wenn Sie Baustoffe aus norwegischer Produktion verwenden, können Sie einigermaßen sicher sein, dass Sie diese moderaten Anforderungen erfüllen“, sagt Trine Dyrstad Pettersen, Technical Manager in der Baustoffindustrie.

Lesen Sie den ganzen Beitrag von Byggevareindustrien

Heidi Finstad, Geschäftsführerin der Timber Industry Association. Foto Ingar Sørensen

Die Holzindustrie

„Es ist an der Zeit, dass wir Anforderungen haben, die zu tatsächlichen Klimaverbesserungen beitragen, und nicht nur zur Dokumentation. Die wichtigste Investition wurde bereits getätigt, indem die Hersteller eine Umweltdokumentation in Form von EPDs für ihre Produkte erstellt haben. Jetzt geht es darum, diesen Investitionen einen Wert zu verleihen“, sagt Heidi Finstad, Geschäftsführerin des schwedischen Verbands der Holzindustrie.

Den ganzen Beitrag von Treindustrien lesen

Audun Blegen, CEO von EBA. Foto Moment Studio

Bauunternehmerverband für das Bauwesen

„Wir glauben auch, dass die Anforderungen an die Grenzwerte auf einem vernünftigen Niveau liegen, das sie vorhersehbar und im Rahmen technischer Lösungen vertretbar macht, aber wir werden deutlich machen, dass wir keine Anforderungen wollen, die schneller eingeführt werden, als es die EU tun wird“, sagt Audun Blegen, CEO des norwegischen Bauverbandes (EBA).

Lesen Sie den vollständigen Beitrag von EBA

Möchten Sie mehr über die Hintergründe der Klimaanforderungen in TEK erfahren?

Hier können Sie über die Petition zu Klimaanforderungen in TEK lesen, die von Grønn Byggallianse, Futurebuilt und Skift im Jahr 2025 gestartet wurde und von 288 Organisationen unterzeichnet wurde. Sowie Investigation of climate requirements in TEK, den Bericht über die Untersuchung, die Asplan Viak im Auftrag von DiBK durchgeführt hat, um eine mögliche Klimaanforderung in TEK17 zu untersuchen und wie die Anforderung gestaltet werden kann.


Kurs in Umweltdokumentation

Derzeit gibt es keine gesetzliche Verpflichtung für Hersteller, Umweltproduktdeklarationen (EPDs) zu erstellen, aber immer mehr Bauherren verlangen EPDs, um die gesamten Umweltauswirkungen der Materialien in einem Gebäude zu dokumentieren.

Die Ökobilanz ist die Grundlage

Bevor eine EPD erstellt werden kann, ist eine Lebenszyklusanalyse (LCA) erforderlich, die die Umweltauswirkungen des Produkts während seines gesamten Lebenszyklus erläutert, von den Rohstoffen, die in die Fabrik gelangen, über die Produktion und den Transport zum Kunden bis hin zur Nutzung und Entsorgung am Ende des Lebenszyklus. Ziel ist es, dass der „Lebenszyklus“ des Produkts möglichst geringe Auswirkungen auf die Umwelt hat und dass man erkennen kann, an welcher Stelle des Lebenszyklus es sich lohnt, Änderungen vorzunehmen. Für die meisten Hersteller von Holzprodukten bieten die Rohstoff- und Produktionsphasen (A1-A3) des Lebenszyklus eines Produkts die größten Möglichkeiten, seine Umweltauswirkungen zu beeinflussen.

Die Lebenszyklusanalyse bildet die Grundlage für die Zahlen, die in die Umweltdeklarationen/EPDs aufgenommen werden.

Die Umweltdeklaration folgt dem Produkt

Der Prozess der Erstellung von Umwelterklärungen/EPDs für Produkte wird häufig in Zusammenarbeit mit einer dritten Partei durchgeführt, die über die erforderlichen Dateninstrumente verfügt. Bei einem typischen Prozess in Zusammenarbeit mit Treteknisk beginnen Sie mit einem Start-up-Meeting zur Planung der Datenerfassung. Dann durchlaufen sowohl das Unternehmen als auch Treteknisk einen Prozess der Datenerfassung und Einspeisung in eine Demoversion. Nach einigen Runden der Datenqualitätssicherung kann die Umwelterklärung/EPD schließlich fertiggestellt werden. Treteknisk hilft bei der Überprüfung der EPD in Norwegen, und dann ist die EPD einsatzbereit.

Die Datenerfassung

Welche Produkt- und Fabrikdaten werden also angefordert? Es könnte sich zum Beispiel um den Schuppenertrag, den Energieverbrauch und die Transportentfernungen für eingekaufte Materialien und Rohstoffe handeln. Dies sind Daten, über die der Hersteller die Kontrolle hat. Es ist wichtig, sich zu fragen, ob Sie Daten verwenden können, die in anderen Zusammenhängen erfasst wurden, so dass Sie beispielsweise Zahlen aus dem Finanzsystem oder dem Logistiksystem wiederverwenden können, anstatt Berechnungen von Grund auf durchzuführen.

Sie benötigen auch generische Daten, d.h. Branchendaten, die nicht aus Ihrer eigenen Produktion stammen. Für ein Sägewerk könnte dies z.B. für Daten zu Emissionen aus der Forstwirtschaft oder dem Holztransport mit LKWs gelten (aber die Transportentfernung wird speziell eingegeben, einschließlich Rückladungen).

Umweltdokumentation und der Markt der Zukunft

Es wurde angekündigt, dass es im EU-System digitale Produktpässe geben wird, so dass diese Daten digital gefunden werden können. Es wird daran gearbeitet, die EU-Bauproduktenverordnung zu vereinfachen. Wir können also davon ausgehen, dass auch die Prozesse zur Entwicklung von EPDs in Zukunft einfacher werden.

Warum eine Umweltdokumentation? Monika Ulimoen von Treindustrien hatte für diesen Anlass Zimtschnecken gekauft und zeigte uns, wie sie die Wahl zwischen zwei verschiedenen Anbietern hatte und sich anhand der Produktinformationen entschied. Genauso wie Sie die Inhaltsangaben von Lebensmitteln vergleichen können, um sich für ein Produkt zu entscheiden, können Sie die EPD für Bauprodukte nutzen, um sich für Waren zu entscheiden, die während ihres gesamten Lebenszyklus weniger Emissionen verursachen. Foto MBN
Wie sieht das Verfahren zur Erstellung von Ökobilanzen und Umweltdeklarationen aus? Johann Kristian Næss von Treteknisk erklärt, dass sie über Berater und Tools verfügen, die sie bei der Datenerfassung und der eigentlichen EPD-Erstellung unterstützen. Foto MBN

Bauberater TUNR schließt sich NWC an

Arkitekt Christian Fredrik Morgenstierne, som også er daglig leder og partner i TUNR AS, forteller at selskapet har som formål å drive rådgivningstjenester innenfor praktisk, strategisk rådgivning og konseptutvikling innen bolig- og stedsutvikling samt arkitekttjenester. Bedriften har forretningsadresse Oslo.

– Som byggherrerådgiver bistår vi eiendomsbesittere, utviklere og kommuner. Tjenestene spenner fra mulighetsstudier og reguleringsplaner til rammesøknader, prosjektledelse og juridisk rådgivning, forteller Christian Fredrik Morgenstierne.

– Vi mener økt bruk av tre er avgjørende for å nå fremtidens bærekraftsmål innen eiendomsutvikling, og vi ønsker å bidra aktivt til denne omstillingen. Gjennom medlemskap i Norwegian Wood Cluster ønsker TUNR å være del av et faglig sterkt nettverk som jobber systematisk for å utvikle, dokumentere og fremme trebaserte løsninger i bygg- og eiendomssektoren, sier Christian Fredrik Morgenstierne.

Han leder et nystartet selskap som ønsker å bidra til at flere aktører ser de økonomiske, miljømessige og kvalitative fordelene ved økt bruk av tre, både i bolig- og områdeutvikling. TUNR jobber med prosjekter der helse, fellesskap og bærekraft er sentrale verdier.

– Vi håper å kunne bidra til å omsette klyngens kunnskap og innovasjon til realistiske, gjennomførbare og salgbare prosjekter i markedet. Sammen med øvrige medlemmer i Norwegian Wood Cluster ønsker vi å utvikle økonomisk og teknisk gode løsninger som senker terskelen for å velge tre i fremtidige byggeprosjekter. Vi mener det er viktig at også aktører på utviklersiden er representert i klyngen, og vi ser medlemskapet som en naturlig og strategisk forlengelse av TUNR sitt arbeid og verdigrunnlag, sier Morgenstierne.

CEO und Partner Christian Fredrik Morgenstierne ist der Gründer des Unternehmens TUNR AS.

Utvider kompetanse og nettverk i NWC

Klyngeleder Berit Sanness ønsker TUNR AS velkommen som nytt medlem i Norwegian Wood Cluster. Hun peker på at det har stor verdi for klyngen å komplettere medlemsmassen ved å få inn en aktør som er byggherrerådgiver og samarbeidspartner for utviklere og offentlige aktører.

– Med TUNR som medlem får vi utvilsomt inn ny innsikt og nettverk i Norwegian Wood Cluster, så vi ser fram til å bli bedre kjent med bedriften, sier Sanness.

Formelt er det styret i Norwegian Wood Cluster SA som behandler søknad om medlemskap i klyngen. TUNR AS ble tatt opp som medlem den 12. februar 2026.