Eines der Ziele des Norwegian Wood Cluster ist es, dazu beizutragen, den Exportwert der Unternehmen bis 2035 um 40 Prozent gegenüber dem Niveau von 2024 zu steigern. Die Ergebnisse der Mitgliederbefragung vom Frühjahr zeigen, wie erwartet, große Unterschiede hinsichtlich der Interessen und Bedürfnisse der Unternehmen im Bereich der Internationalisierung.
Mehrere Mitgliedsunternehmen des Clusters verfügen bereits über umfangreiche Exportaktivitäten und eigene Vertriebsstrukturen, während andere keine Exportpläne haben. Es gibt jedoch mehrere Unternehmen, die klare Ambitionen verfolgen und konkrete sowie praktische Unterstützung nachfragen. Diesen Unternehmen wird der Cluster nun ein Angebot unterbreiten.
Zum internationalen Wachstum beitragen
Interessierte Mitgliedsunternehmen sind hiermit eingeladen, ihr Interesse an einer Teilnahme an der neuen Fachgruppe „Internationalisierung“ des Clusters zu bekunden.
Der Plan sieht vor, dass der Norwegian Wood Cluster ein eigenes Internationalisierungsprogramm für die interessierten Unternehmen der Fachgruppe. Der Programmentwurf wird unter anderem auf den Antworten der Mitgliederbefragung basieren und im Rahmen des Kick-off-Treffens der Fachgruppe im August vorgestellt. Innovation Norway gewährt KMU-Fördermittel für ein solches Internationalisierungsprogramm.
Praktisch und ergebnisorientiert
Projektleiter Knut Amund Skatvedt erklärt, dass das Angebot praxisorientiert und ergebnisorientiert sein soll
„Das Ziel ist es, echte Fortschritte zu erzielen und die Unternehmen auf Erfolgskurs zu bringen, nicht nur den Wissensstand zu verbessern“, sagt Skatvedt.
Nach den vorläufigen Plänen wird sich diesich die Arbeit auf folgende Punkte konzentrieren wird:
- Exportstrategie und strategische Marktentscheidungen
- Konkrete Markteintrittsstrategien in neuen Märkten
- Aufbau von Netzwerken und Partnerschaften
- Erfahrungsbasiertes Lernen und Erfahrungsaustausch
Um dies zu erreichen, werden erfahrene Mitgliedsunternehmen, die bereits international erfolgreich sind, eingeladen, ihre praktischen Ratschläge und Fallbeispiele mit den Unternehmen in der Startphase zu teilen.
Enge Anbindung an renommierte Fachkreise
Neben dem Erfahrungsaustausch innerhalb des Clusters wird das NWC aktiv auf seine strategischen Kooperationspartner zurückgreifen. Dies soll es den Unternehmen erleichtern, relevante Förderinstrumente in Anspruch zu nehmen:
- Innovation Norway: Bietet Marktkenntnisse, Beratung und internationale Netzwerke.
- Eksfin: Bietet Finanzierungslösungen und risikomindernde Maßnahmen an.
- Treteknisk: Bringt fundierte Branchenexpertise und fachliche Kompetenz mit.
- Kristiania University College: Bringt Spitzenkompetenz in den Bereichen Strategie, Marketing und Geschäftsentwicklung ein.
Auftakt am 26. August
Es ist geplant, die beteiligten Unternehmen am 26. August zu einem Kick-off-Treffen zusammenzubringen. Ziel ist es, gemeinsame Ziele und Bedürfnisse zu erörtern, konkrete Marktchancen zu identifizieren und zu klären, welche Maßnahmen im Rahmen des Internationalisierungsprogramms vorrangig behandelt werden sollen.
Beim Kick-off werden wir auch Informationen über die Dienstleistungen von Innovation Norway erhalten.
– Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen der Erfahrungsaustausch, konkrete Herausforderungen und die nächsten Schritte im Internationalisierungsprozess jedes einzelnen Unternehmens. „Unser Ziel ist es, dass der Kick-off eine solide Grundlage für die weitere Arbeit bildet – und zu raschem Fortschritt beiträgt“, sagt Projektleiter Knut Amund Skatvedt.
Der Auftakt markiert nicht nur den Start der Fachgruppe, sondern auch einen wichtigen Schritt in der Arbeit des NWC zur Stärkung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit des Clusters. Die hier gesammelten Erfahrungen werden langfristig mehreren Mitgliedsunternehmen zugutekommen.
Möchten Sie mitmachen?
Die Fachgruppe wird aus einer kleinen Gruppe von Mitgliedsunternehmen mit konkreten Zielen bestehen. Die dabei gesammelten Erfahrungen werden im Laufe der Zeit weitergegeben, sodass sie dem gesamten Cluster zugutekommen. Projektleiter Knut Amund Skatvedt wird bei der Entwicklung und Umsetzung des Internationalisierungsprogramms mitwirken, während Clusterleiterin Berit Sanness die Fachgruppe bis auf Weiteres leiten wird.
Falls Sie die Mitgliederbefragung verpasst haben und Informationen zum Thema Internationalisierung wünschen, wenden Sie sich bitte an:



