Der Workshop wurde von der DNB und dem Norwegian Wood Cluster im Rahmen des Interreg-Projekts „Circular Bioeconomy Arena“ veranstaltet. An dem Workshop nahmen neben der DNB und dem Norwegian Wood Cluster auch Vertreter von Investinor, Innovasjon Norge, Dalerna Science Park, Sting Bioeconomy, Paper Province und Klosser Innovasjon teil.
Gründung eines neuen Fonds?
Die Kapitallücke beim Übergang von der Frühphase zur Skalierung und Internationalisierung stellt eine Herausforderung dar, und in diesem Bereich schneidet Norwegen schlechter ab als Schweden.
Der Workshop verdeutlichte die Notwendigkeit, einen neuen Fonds zu gründen, der grenzüberschreitend zwischen Norwegen und Schweden tätig sein kann. Es zeigte sich, dass die DNB bei der Gründung und der Kapitalbeschaffung für einen solchen Fonds eine Rolle spielen kann und dass Familienunternehmen potenzielle Kapitalgeber sein könnten.
Die Ausgestaltung eines möglichen Fonds muss genauer geprüft werden. Unter anderem muss geklärt werden, welches Mandat der Fonds haben soll, welche Phasen er abdecken soll und welche Anlagekriterien gelten sollen. Zudem sollte geprüft werden, wie ein neuer Fonds die Due-Diligence-Arbeit der Innovationsunternehmen nutzen kann. Darüber hinaus sollten durch eine verstärkte Zusammenarbeit mehr Treffpunkte geschaffen werden, die die Möglichkeit bieten, Kontakte zwischen Unternehmen und Investoren herzustellen.
Der Dialog wird fortgesetzt
Das Interesse an einer Fortsetzung des Dialogs war groß, und der Norwegian Wood Cluster übernahm die Leitung in enger Zusammenarbeit mit der DNB, die ein wichtiges Mitglied des Clusters ist.





Circular Bioeconomy Arena
Das Interreg-Projekt „Circular Bioeconomy Arena“ ist ein norwegisch-schwedisches Interreg-Projekt, das vom Norwegian Wood Cluster und Paper Province getragen wird. Das Projekt arbeitet eng mit mehreren Innovationsakteuren zusammen. Ein besonderer Schwerpunkt des Projekts liegt auf dem zirkulären Holzbau. Zudem werden Start-ups auf norwegischer und schwedischer Seite unterstützt, die im Bereich der forstwirtschaftlichen Bioökonomie tätig sind. Das Projekt wird durch Interreg Schweden-Norwegen und EU-Mittel finanziert sowie durch die Unterstützung der Bezirksverwaltungen Innlandet, Akershus, Buskerud und Østfold, der Regionen Värmland, Västra Götaland und Dalarna, von Vinnova und DNB.


