Das Treffen brachte Akteure aus der gesamten Wertschöpfungskette zusammen – Bauherren, Kommunen, Berater, Architekten, Bauunternehmer, Lieferanten und Technologieumgebungen – und vermittelte ein Bild davon, wo die Branche steht, was uns behindert und was in der Praxis funktioniert.
Konkrete Beispiele von FutureBuilt, TEMA Eiendom und der Gemeinde Hamar zeigten, wie Wiederverwendung sowohl in Projekte als auch in den normalen Betrieb integriert werden kann, wenn digitale Tools, physische Lösungen und klare Routinen zusammenarbeiten. Die Projekte dokumentierten erhebliche Vorteile in Form von reduzierten Emissionen, geringeren Kosten und neuen architektonischen Ausdrucksformen – aber auch, dass Kreislaufwirtschaft Planung und einen umfassenden Ansatz erfordert und nicht durch Einzelmaßnahmen gelöst werden kann.
Die Technologiepräsentationen von Diplom, Materia und Map.D zeigten, dass die Werkzeuge jetzt bereit sind: Daten können mithilfe von Standards und künstlicher Intelligenz abgebildet, strukturiert, angereichert und systemübergreifend ausgetauscht werden. Die Herausforderung besteht nicht in einem Mangel an Technologie, sondern in der Notwendigkeit einer gemeinsamen Datensprache, hoher Datenqualität und der Bereitschaft, Lösungen miteinander zu verbinden.
Die Gruppenarbeit und die Podiumsdiskussion bestätigten ein klares gemeinsames Bild: Die Wiederverwendung muss früher in die Projekte eingeführt werden, die Logistik und die Verantwortlichkeiten müssen geklärt werden, und die Kultur und das Maß an Ehrgeiz sind entscheidend dafür, ob die Technologie tatsächlich angenommen wird. Insgesamt wies das Treffen in eine klare Richtung: weg von zersplitterten Initiativen hin zu einem kohärenten System, das die Wiederverwendung in der Binnenregion einfach, sicher und wirklich machbar macht.

Nora Håland Hay presenterte Futurebuilts Sirkularitetsindeks, et nyttig verktøy for å måle sirkularitet i et byggeprosjekt, og viste frem prosjekter med høye ombruksambisjoner. “Når vi først kommer i gang med å bruke gjenbrukte materialer, skal det ikke mye til før markedsmodellen snur. Da vi for eksempel gjenbrukte hulldekker i Kristian Augustgate-prosjektet (Futurebuilt-prosjekt), var disse 10 ganger dyrere enn nye. I dag er prisen lik, sa hun.
Foto: Mari Blokhus Nordtun

TEMA Eiendom bruker Loopfront for å registrere gjenbrukbare møbler og byggevarer fra egne prosjekter, og målet er at mest mulig skal gjenbrukes. “Vi ser at vi må legge vekt på å markedsføre varene, også internt til våre egne prosjekter – vi må selge dette inn til nye leietakere”, fortalte bærekraftssjef Ingrid Lotterud.
Foto (fra tidligere arrangement): Mari Blokhus Nordtun

Die Gemeinde Hamar verfügt über 250.000 Quadratmeter Gebäudefläche, und viele Möbel und Geräte werden in Kellern und auf Dachböden gelagert. Hamar hat sich daher mit den Nachbargemeinden Ringsaker und Stange zusammengetan, um die App Gjenbrukskommune zu nutzen. Sie haben sich einen Wiederverwendungskoordinator geteilt und allen Mitarbeitern der drei Gemeinden Zugang zur App gegeben. „In zwei Jahren haben wir 1,2 Millionen NOK an Einkäufen sowie 51 Tonnen CO2-Emissionen und 216 Tonnen Abfall eingespart“, sagt Lise Dufseth Urset.
Foto: Christopher McCormick

